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Feuerwehr zu Besuch in der Wohngruppe Tecklenburg

Bericht der Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ) vom 06.10.2020

Der Löschzug Tecklenburg erhält in regelmäßigen Abständen eine Anfrage der Wohngruppe des LWL-Jugendheims Tecklenburg über die Durchführung einer internen Brandschutzerziehung. Dies egründet sich durch wechselnde Bewohner und ist auch gedacht als Wiederholungsschulung für die Kinder und Jugendlichen, heißt es in einem Bericht des Löschzuges.
Im Vorfeld fand ein Gespräch mit der Gruppenleiterin Johanna Walter statt, bei dem die Ziele der Brandschutzerziehung im Vordergrund standen. Anfangs ging es um die persönliche Einstellung, Eignung und den Willen der jungen Menschen, überhaupt helfen zu wollen. Dabei wurden Begriffe wie Zivilcourage, Mitleid, Hilfestellung oder auch nicht zu gaffen oder zu fotografieren an einer Unfallstelle erläutert.

Nach der Einleitung lag der Fokus auf dem Gebäude der Wohngruppe: Wie viele Ausgänge gibt es? Wo kann man noch fliehen? Wie viele Kinder und Betreuer wohnen hier? Wofür wird eigentlich ein Sammelplatz gebraucht und warum ist dieser so wichtig? Ein weiteres Thema waren die Notrufnummern 112 und 110.

Zu einem regen Austausch und vielen Fragen an den Feuerwehrmann kam es bei dem Thema: „Wie verhalte ich mich bei einem Brandereignis in der Wohngruppe? Was muss ich zuerst beachten, wenn ein Feuer ausbricht? Wer sollte als erstes informiert werden? Oder wie kann ich mein Zimmer sicher verlassen, wenn im Flur Rauch ist.“

Nach dem theoretischen Teil des spannenden Treffens konnten die Kinder noch ein Tanklöschfahrzeug besichtigen und Fragen dazu stellen, sowie kleine Spiele mit dem Strahlrohr durchführen.

Es war positiv zu erkennen wie viel Vorkenntnisse einige der Kinder und Jugendlichen schon hatten und mit welcher Begeisterung die Themen bearbeitet wurden, heißt es abschließend im Bericht der Freiwilligen Feuerwehr.